Amazon Echo – Alexa im Apple-Universum

 

Allein dieses Blog ist schon Beweis genug, dass ich an dem Stockholm-Syndrom leide. Okay okay, Psychologie ist eher was für das andere Blog, aber es ist was wahres dran – ich bin schon ein wenig gefangen. Es gibt aber in letzter Zeit etwas, was mich wirklich genervt hat – Siri. Seit dem ich mein iPhone 4s in Besitz nahm, habe ich versucht mit meinem Telefon zu sprechen. Apple waren die ersten, die einen funktionierenden Sprachassistenten eingekauft und in ein Handy gesetzt haben. Danach ging die Entwicklung aber eher langsam voran und ich bin, was das Thema angeht, leicht frustriert. Parallel kommen die anderen Anbieter und bringen Sprachassistenten. Ich erwartete jetzt nicht wirklich, dass Sprachassistenten morgen so funktionieren wie der Computer der Enterprise oder Jarvis in den Ironman-Filmen, aber das ist meine etwas unrealistische Erwartungshaltung für die nächsten Jahre.

Vor einem halben Jahr wollte ich mir deswegen einen Amazon Echo kaufen und hörte parallel davon, dass Apple etwas vergleichbares auf den Markt bringen würde. Ich wollte gern warten, weil die Tatsache, dass Amazon im Prinzip jedes Wort in meinem Haushalt mithören könnte, nicht gefällt. Ich wartete. Der von Apple nun präsentierte HomePod ist allerdings zu teuer und bei Siri gab es gefühlt keine Entwicklung. Nun, ich habe immer noch ein komisches Gefühl bei dem Gedanken das Amazon zuhört, aber mein Zukunftswunsch ist größer. Also, bestellte ich einen Amazon Echo Dot.

Es liegt ein Netzteil und USB-Kabel dabei. Zum einrichten benötigt man ein Smartphone und die Alexa-App mit der man die Einrichtung von Kalendern, der täglichen Nachrichtenzusammenfassung, den sogenannten Skills und weiteren Einstellungen macht.

Wie passt das nun in das Apple-Universum. Also es hilft, wenn man schon viele Dinge aus dem Amazon-Universum nutzt. Ich lese beispielsweise auf dem Kindle. Meine Hörbücher allerdings über Apple, weil Sie mir damals günstiger schienen. Meine Musik höre ich über die Amazon Music App, die zum einen auf meine heruntergeladene  iTunes Musik zugreift und auf den Amazon Prime Music Katalog, der mir für meine Verhältnisse völlig ausreicht.

Was den Sprachassistenten Alexa auszeichnet ist, dass „sie“ wirklich die ganze Zeit mithört und allerdings nur beim Stichwort „Alexa, Echo oder Computer“ anspringt.

Alexa, Was gibts Neues?

führt zu der „Täglichen Zusammenfassung“. Hier kann man das Wetter und auch diverse Nachrichtenkanäle einfliessen lassen zu die Alexa in aller Kürze vorliest.

Der iCloud-Kalender lässt sich einfach anbinden.

Alexa, welche Termine habe ich heute?

Alles andere Apple-bezogene aber nicht. Natürlich kann man bestimmte Dinge umgehen. Die Anbindung vom Alleskönner-Dient „IFTTT“, mit der es theoretisch auch gehen müsste z.B. die IOS-Erinnerungen anzubinden, habe ich noch nicht getestet. Natürlich lässt sich der Echo aber auch als Bluetooth-Lautsprecher anmelden und nutzen.

Alexa hat im Auslieferungszustand gefühlt deutlich mehr Allgemeinwissen als Siri. Durch die Skills kann man aber jederzeit mehr Funktionen dazu bekommen. So habe ich z.B. den Skill „Wiki Deutschland“ aktiviert.

Alexa starte Wiki Deutschland!

Alexa Suche Universum

Führt zu einer Kurzversion des Wikipediaeintrags. Soweit, so cool!

Die alltäglichen Sachen, wie den Timer oder Wecker zu stellen oder sich an etwas erinnern zu lassen funktionieren sehr gut und einfach. Das meiste was ich mit Alexa mache, hat eh keine Überschneidungen mit dem Apple Universum. Der Kalender war mir wichtig. Die meisten anderen Dienste laufen eh über Amazon und so bin ich zunächst recht glücklich.

Das Thema Smarthome ist leider für mich noch nicht gelöst, weil die meisten Systeme entweder auf Apple oder auf andere Systeme setzen. Ziel wäre es für mich Geräte zu haben, die mit Alexa und Siri bzw, Apples HomeKit funktionieren.

 

Die AirPods von Apple – [Review]

Apple hat nun eigene drahtlose Kopfhörer im Programm. Soweit unspektakulär. Apple hat sich vor ein paar Jahren die Marke Beats eingekauft, die ebensodrahtlose Kopfhörer im Programm haben. Aber, irgendwie ist das Verhältnis anders. Die AirPods sind tiefer im System verankert.


Das Auspacken und einrichten:
Das ist man von Apple gewohnt. Wertige Verpackung. Innen, nur ein Faltblatt und die Bewahrungsbox für die AirPods. Die Box ist auch gleichzeitig Ladegerät, da die Akkus der AirPods drahtlos geladen werden, während diese einfach in der Box liegen. Wenn man die Box öffnet, bekommt das iPhone parallel einen Dialog. An dieser Stelle tippt man nur auf verbinden – und das wars. Nun lassen sich die AirPods nutzen. Ein Magnet hält die AirPods in der Box, so dass man an Ihnen ziehen muss um sie aus der Box zu bekommen. Die Box besitzt auch einen Akku, der die AirPods aufladen kann, wenn die Box nicht am Strom hängt. Zum Aufladen kommt der Lightningconnector, den wir auch von der aktuellen iPhones kennen, zum Einsatz. Hier ist es etwas schade, dass bei 180€ teueren Kopfhörern kein Netzstecker dabei ist. Das USB-Verbindungskabel ist allerdings dabei.


Der erste Eindruck:
Kein Konfigurieren, kein langes suchen in Menüs. In die Ohren mit den Dingern, Musik an und schon läuft alles.

Der Klang ist mit den EarPods, den Standard-Kopfhörern, vergleichbar. Ich bilde mir ein, dass die AirPods eine Ecke besser sind. Der Klang ist also sehr gut, aber natürlich nicht mit 250,-€ Kopfhörern von Beyer Dynamics, Sennheiser etc. vergleichbar. Das ist aber eh nicht der Grund, warum man sich diese Kopfhörer kauft – es ist eher der Komfort.

Die AirPods werden über iCloud synchronisiert. Der Grund warum Apple das tut ist einfach, die AirPods sind sofort mit allen Geräten, die den selben Account nutzen, verbunden. Mein MacBook kann sofort nahtlos zwischen allen Geräten hin und her schalten. Nahtlos ist nicht ganz richtig, denn es vergehen ein bis zwei Sekunden. Es ist aber kein weiteres konfigurieren notwendig.

Der Betrieb:
Der Akku der Box und die AirPods sind aufgeladen. Ich stecke sie in die Ohren und höre zum Start Teardrop von Massiv Attack. Der Klang ist wie gesagt gut. Die Bässe sind satt, aber nicht zu übertrieben. Ich nehme den rechten AirPod aus dem Ohr. Die Musik stoppt. Wenn ich diesen in die Box lege, schaltet der andere auf Mono-Wiedergabe, wenn ich manuell auf Wiedergabe tippe. Natürlich kann ich den AirPod auch einfach wieder in das Ohr stecken, auch dann geht die Musik weiter.


Ein Doppeltipp auf einen AirPod aktiviert Siri. Das hat zunächst nicht funktioniert. Ich habe die AirPods resetet, seit dem funktioniert es relativ zuverlässig. Alternativ, kann der Doppeltipp auch Play/Pause aktivieren. Siri versteht mich besser als mit dem iPhone. Da Siri an sich aber in den letzten Monaten gefühlt schlechter geworden ist, wird meine Euphorie noch etwas gebremst. Da ich ein iPhone6 besitze, muss ich normalerweise mein iPhone am Stromkabel haben um per Sprachkomando „Hey Siri“ zu aktivieren. Das funktioniert mit den verbundenen AirPods manchmal nicht. Ich vermute mal, dass hier noch nachgebessert wird. „Hey Siri“ benutzt aber definitiv nicht die AirPods als Mikrofon.

Apropos Mikrofon. Die Sprachqualität ist soweit gut. Ich habe keine Infos darüber gefunden, aber scheinbar unterstützen die AirPods kein Noise Cancelation. Schade, aber besser als meine Freisprechanlage werden Sie vermutlich sein.

Die AirPods sitzen!:
Tja, was soll ich sagen. Die Dingen sitzen bombenfest. Man will es garnicht glauben, so oft mir die EarPods aus dem Ohr fallen, aber die AirPods tun das nicht. Nun bin ich kein Extremsportler und habe es auch noch nicht während des Joggens probiert, aber beim extremen Kopfbewegen war das ziemlich beeindruckend.

Also, was ist jetzt so cool?:
Sie machen einfach, was sie sollen. Guter Klang, sitzen gut und machen das Apple-Zuhause vollständig. Allein nun relativ problemlos Siri zu aktivieren gefällt mir. Die Ladebox ist so ein Gimik, was Apple immer besser hinbekommt als andere. Der Preis ist eigentlich etwas zu hoch. Ich habe Sie mir aber zu Weihnachten schenken lassen, also Schwamm drüber. Ich hätte Sie mir auch so gekauft, weil ich die nahtlose Funktionsweise schätzen gelernt habe.

Ich finde die AirPods super. Ich bin sehr kritisch und hoffe, dass Sie ein zwei bis drei Stellen noch einmal nachbessern, aber ich bin sehr zufrieden mit den Dingern.

 

 

VIV – Die nächste Generation künstlicher Intelligenz

Siri, Google Now, Cortana. Sehr coole und innovative Assistenten für unsere Smartphones. Das selbe Team, dass seiner Zeit an Siri gearbeitet hat, hat nun VIV entwickelt. Man darf gespannt sein, ob es einmal in ein Android, Windows oder doch ein iPhone wandern wird.

Die Besonderheit? VIV schreibt seinen Code selbst und passt den Kontext der Anfrage an.

via

AppleWatch – Neue Version und Designs

Ich war so wahnsinnig mir diese Uhr zu kaufen – Ja! Aber ich war nicht so wahnsinnig mir auch noch ein Armband von Apple zu kaufen.

Es bei 9to5Mac zu lesen, dass es im März neue Designs und Softwareupdates für die Uhr gibt. Schön, ein paar neue Watchfaces würde ich auch nehmen, so ist das nicht 😉 .

Was „mein“ Armband angeht, habe ich nun von einem Dritthersteller ein Lederarmband gekauft. Statt der unverschämten Summen die Apple hier aufruft, habe ich für das Apple Watch Strap, Pasonomi® Genuine Leder (Aff-Link) 29,- € bezahlt und bin mit der Qualität sehr zufrieden.


Interessanter Weise ist auch durchgesickert, dass die neue AppleWatch 2 vermutlich erst im September vorgestellt werden wird. Ich bin nicht ganz unglücklich darüber, da meine erste 4 Wochen alt ist. Was wir wohl erwarten können sind ein paar Softwareupdates. Ich bin gespannt ob für mich was dabei ist, denn außer ein paar Watchfaces fehlt mir eigentlich nur Software von Drittherstellern. Man merkt wieviel Luft nach oben noch vorhanden ist, wenn man den Whatsapp mit der Facebook Messenger vergleicht. Durch eine native App ist der Facebook-Messenger wesentlich schneller und man kann direkt auf der Watch eine Nachricht verfassen, statt nur auf eine zu reagieren.

via 9to5Mac

 

Elgato Eve Energy – Einstieg in dein Smarthome mit HomeKit

Ich bin ein Fan von intelligenten Sprachassistenten. Sehr neidisch gucke ich auf Jarvis aus den Ironman-Filmen. Eine künstliche Intelligenz, die den Haushalt kontrolliert, alles überwacht und steuert. Nun hat Apple uns mit Siri zumindest einen Sprachassistenten gebracht, der uns im Alltag etwas unterstützen soll. Apple brachte dann noch HomeKit, ein Framework um verschiedene smarte Geräte mit Siri steuern zu können.

  
HomeKit kleckerte so richtig erst mit IOS9 auf die Geräte. Das fühlt sich noch nicht so richtig rund an und auch Siri versteht einen immer noch nicht so richtig. Dennoch wollte ich das ganze einmal testen und habe mir mal ein Eve Energy von Elgato gegönnt, dass HomeKit-fähig ist. Das Gerät ist ein Aufsatz für die Steckdose und so lässt sich die Steckdose via Siri ein und ausschalten.

An der Seite des Steckers ist eine grüne LED verbaut, die sich beim zweiten testen als Taster entpuppt hat um den Stecker manuell schalten zu können.

Für die Einrichtung gibt es eine App im Appstore. Hier kann das Gerät innerhalb des HomeKit-Haushaltes konfiguriert werden. Kommandos, die hier eingerichtet werden, gelten global und sind über Siri zu finden.

  
Ich hatte zunächst eine Kaffeemaschine an der Eve Energy getestet. Filter eingesetzt, Kaffeepulver vorbereitet, Wasser aufgefüllt und natürlich eingeschaltet. Die Steckdose war noch aus und es tat sich natürlich nichts. Eve Energy hatte ich als Kaffeemaschine in der Küche konfiguriert. Morgens drehte ich mich dann um, drückte den Homebutton meines iPhone6 und sagte: „Kaffeemaschine einschalten“. Siri quittiert (oft): „Ich gucke mal was sich da machen lässt“ und schaltete dann die Steckdose und somit die Kaffeemaschine ein.

Mit einem iPhone6s oder der AppleWatch kann man praktischerweise Siri noch einfacher nutzen. 

 
Natürlich kann im Prinzip fast alles, was eine Stecker hat hier angehangen werden. Lampen, Heizlüfter Tannenbaumkerzen und vieles mehr. Für Unterputzinstallationen eignet sich das Gerät nicht, weil selbst wenn man das Gerät in der Wand verbaut bekommen würde, könnte man den Taster nicht erreichen. Außerdem müsste man dann in der Wand erst einen Stecker montieren etc. Also eher Quatsch. Ein weiterer Nachteil ist ein sehr hochfrequentes Piepen, dass ich fast nie gehört habe, aber manchmal schon.

  

Darüber hinaus ist das Ding aber eine gute Universalwaffe für die unsere smarten Heime. Zusätzlich kann man in der App auch den Stromverbrauch messen. 

Elagato bietet noch weitere Geräte an. Der Sensor für die Luftqualität hat mich aber zum Beispiel nicht so richtig interessiert. Da es bei HomeKit aber egal ist von welchem Hersteller welches smarte Gerät angedockt wird, kann man sich das zusammenstellen wie man möchte. Wenn ich das Gefühl habe, es wäre rund, werde ich weitere Geräte anschaffen und natürlich darüber berichten 😉 .

AppleWatch – Die erste Woche

Die erste Woche besitze ich nun eine AppleWatch. Zeit, meinen Ersteindruck nieder zu schreiben. Fangen wir bei dem Grund an. Nein, man braucht Sie nicht. Ich brauche allerdings auch keine Playstation oder FlatTV. Ja Herrgott wozu ist denn dieser Tannenbaum gut, der hier noch rum steht.

Will man das Ding haben? Also ich schon. Das fängt schon damit an, dass Sie die Zeit anzeigt. Aber größter Mehrwert sind, wie bei meiner Ex-Pebble, die Benachrichtigungen. Wenn man ein iPhone hat, kommt man mit der Pebble darüber aber eben nicht hinaus. Die AppleWatch lässt z.B. Antworten über Whatsapp-Nachrichten zu. Generell macht es aber Spaß zu wissen, ob es sich lohnt das iPhone aus der Tasche zu holen.

Das Auspacken und aktivieren


 Die Wahl fiel auf eine AppleWatch (ohne Sport), allerdings mit Sport-Armband. Wenn ich schon so wahnsinnig bin, mir so etwas verrücktes zu gönnen, dann werde ich wenigstens beim Armband sparen. Ja, genau, das tat ich! Auch ein wenig schizophren, aber was solls. Die Watch kommt in einem rechteckigen Karton. Das ganze fühlt sich sehr hochwertig an. Das Armband ist bereits befestigt und der Akku leicht angeladen. Man kann also gleich loslegen. Ich entschied mich allerdings sie zunächst aufzuladen.

Das koppeln mit dem iPhone (ja ohne geht die Watch nicht) ging recht einfach. Die App auf dem iPhone öffnen, koppeln antippen und mit dem iPhone die Animation auf der Watch anvisieren. Fertig. Okay, ich musste ca 12 x anvisieren, aber halte das für ein Einzelphänomen.

Habtik und Akku

Vorweg, den Akku bekomme ich nicht leer. Ich folge der Empfehlung von Apple die Watch über Nacht zu laden. Je nachdem wieviel ich mit Ihr rumspiele, hatte ich zwischen 30 und 60% Akku über wenn ich schlafen gehe. Der Ladezyklus dauert „gefühlt“  ca. 2 Stunden, was der Grund für mich ist sie nicht morgens zu laden.

Das Interface ist sehr schnell, bis man eine App oder einen „Check“ lädt. Da diese Funktionen vermutlich überwiegend auf die Apps des iPhones zugreifen, sind die zumeist nicht richtig schnell. Bei nativ programmierten Apps, wie dem Facebook-Messenger, geht das deutlich fixer.

Das Interface


Die Uhr startet mit einem Watchface, also Zifferblatt. Aktuell stehen 13 konfigurierbare und optisch veränderbare Zifferblätter zur Verfügung. Die Zifferblätter werden durch Komplikationen ergänzt. Das sind Felder, die z.B. in den Ecke des Zifferblatts liegen, die Funktionen aus den unterstützenden Apps anzeigen. Das kann eine Abflugzeit sein oder auch der nächste Kalendereintrag.

 Ein Wischen von unten nach oben bringt die „Checks“ in die Ansicht. Checks sind wie Widgets einfache Darstellungen aus bestimmten Apps. Z.B.: eine Kalenderübersicht, Aufgabenliste oder die Wetterübersicht. Ein Wischen nach rechts und links zeigt  weitere Checks und ein weiteres Wischen  oben nach unten versteckt die Checks wieder.


Die Krone, die rechts an der Uhr montiert ist, ist das markanteste Bedienelement. Durch kurzes drücken kommt man auf die Übersicht der installierten Apps, egal ob diese auf die iPhone-App zurückgreifen oder schon nativ für die Watch programmiert sind. Hier, sowie auch eher generell, dient die Krone zum rein und rauszoomen. Wer lange drückt, darf mit Siri sprechen. Das funktioniert allerdings auch in dem man auf die Uhr guckt und „Hey Siri“ sagt. Das nutze ich wirklich viel, allerdings hatte ich auch auf dem iPhone bereits eine Affinität für Siri.

Fazit

Wie bereits erwähnt, brilliert die Uhr im Alltag durch die Benachrichtigungen. Oh, ein Termin steht bald an. Eine Erinnerung, dass ich noch einkaufen wollte. Whatsapp-Mitteilungen, die man mit Spracheingabe oder Textbausteinen beantworten kann – Generell nutzt sich die Watch besser, wenn man gern mit Gegenständen spricht. Die Benachrichtigungen sind recht unauffällig. Die Vibration ist sehr unauffällig und tippt mir unauffällig am Arm wenn jemand und etwas was von mir möchte. Angenehm ist auch, dass diese nur angezeigt werden, wenn man sie nicht bereits auf dem iPhone gesehen hat.

Ich möchte die Uhr nicht mehr missen. Der Preis und Reparaturkosten sind zwar eine Frechheit, aber Produkt ist rund und für mich ein Mehrwert, den ich einfach haben möchte – ohne ihn zu brauchen 😉 .

 

Tweetbot für Mac – Noch im Angebot

Für alle die Twitter benutzen sei noch erwähnt, dass es Tweetbot in der OSX-Version im Moment noch im Angebot gibt. Statt 45€ bezahlt man aktuell 6,99 €.

Bildschirmfoto 2015-12-27 um 11.32.31.pngTweetbot Link in den AppStore

Bei mir persönlich funtioniert der iCloud-sync noch nicht, weswegen ich mit Tweetmarker synchronisiere.

Man kann mehrere Accounts anlegen, hat eine nette Swipe-Geste um innerhalb eines Tweets in die Deatilansicht zu kommen.

Mit einer Tastaturkombi kann man auch zwischen den Accounts hin und herschalten, was ich mit mit dem Better-Touch-Tool auf eine Geste gelegt habe. Bildschirmfoto 2015-12-27 um 11.41.26.png

Ansonsten gelten alle Vorteile, die auch die IOS-Version hat. Sehr schnell und hübsch und in der Regel auch immer nett weiter entwickelt, wenn Twitter Features nachrüstet.

Weihnachtsgrüße vom Apfelschreiber

Kaum ist der Reboot vollzogen, ist auch schon Weihnachten. Mein Jahr war sehr arbeitsreich und spannend. Zeit sich etwas zu besinnen und das eine oder andere Hobby wieder zu beleben.

Ich wünsche euch ebenfalls besinnliche und großartige Weihnachten. Seid alle nett zu einander!

Täglicher Helfer #1 – Workflow

paralell.jpg

Ich stehe total auf Automatisierungen. Für mich betrifft das mein digitales soziales Leben. Ich habe in meinem Hauptberuf nur sehr wenig Zeit für privates und so poste ich meinen Kram nicht in alle möglichen Netzwerke, sondern benutze Automatisierungen. Ein besonders nettes Tool ist „Workflow“ für IOS.
Ziel ist es hier ein Objekt, z.B. Text an andere Objekte, z.B. soziale Netzwerke, weiterzuleiten.

 Die Stärke des Tools ist, dass es auf die Inhalte des IOS-Gerätes zugreifen kann. So kann man z.B. ein Foto auf Facebook und parallel auf Instagramm posten.

Also nichts, was nicht auch anders zu lösen wäre. Mein „Workflow“ ist aber z.B. Nimm ein Foto und frag nach dem passenden Text. Das Foto wird mit dem Text auf meine Internetseite gestellt. Danach wird es auf Facebook und Twitter verteilt und auf Instagram gepostet, bevor er mir die verschiedenen Whatssapp-Gruppen zum posten anbietet.


Alles in allem brauche ich also keine 20 Sekunden, um ein Bild in all diese Kanäle zu geben. Zugegeben, für die Verteilung von der Internetseite auf Twitter und Facebook benutze ich aktuell noch einen Dienst im Hintergrund, der sich IFTTT nennt, aber zu dem kommen wir ein anderes Mal.

Weitere Anwendungen? Fast unendlich.

  • Den Song, den ich gerade höre twittern
  • Schnellwahltasten
  • Letzte Bilder in die Cloud laden

…und und und!

 

Calypso – WordPress für OSX

Calypso, aus dem altgriechischen, bedeutet „versteckt“ oder der „Verstecker“. Nachvollziehbarer Codename, wenn man bedenkt wie viel Funktionen einer WordPress-Installation diese App, früher sagte man Programm, versteckt. Und als wäre dieser Satz nicht schon verwirrend genug, ist es auch noch so, dass Calypso gar kein echtes Programm ist. So richtig gut funktioniert dieses ohne Internet nämlich nicht. Aber mehr dazu weiter unten.

Zunächst kann man dieses einmal für Windows und OSX installieren.

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Danach bekommt man eine sehr aufgeräumte Oberfläche. Für Neueinsteiger ist das nicht mal schlecht. So richtig gewöhnen kann ich mich zwar nicht, aber ich schreibe seit 2008 in WordPress-Installationen und irgendwie habe ich mich an diesen überladenen Adminbereich gewöhnt.

Die App selbst wirkt in Optik ein wenig wie die IOS-Version, bietet aber hier mehr Möglichkeiten. Z.B. die Auswahl des Designs und der Plugins, die hier wirklich schöner sind als im Adminbereich.

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Der Titel und das schreiben, sowie das hochladen von Bildern durch Drag&Drop sind schön, funktionieren aber ebenfalls im Adminbereich, auf den man natürlich weiterhin nicht verzichten kann. Was diesem aber fehlt ist der in Calypso eingebaute Reader, den es auf IOS auch schon gibt.

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Was natürlich schön ist, man hat alle seine Blogs in einem Interface, ohne sich ständig an und abzumelden. Finanzieren soll sich das ganze wohl über eine Upgradefunktion, in der Backups etc. enthalten sind. Ob das wirklich mit meinen selbst gehosteten Blog funktioniert habe ich nicht ausprobiert.

So richtig nativ fühlt sich die App leider nicht an. Die gefühlte Geschwindigkeit des Interface erinnert mich an eine Webview. Aber sicherlich jammere ich auf hohem Niveau. 

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Fazit: Eine Revolution ist Calypso nicht. Das Ding ist eine nette Idee und ich werde mal eine Weile damit schreiben um mir ein besseres Bild machen zu können. Sehr gesund ist, dass die Jungs und Mädels von „Automatik“ sich sehr bemühen WordPress weiter zu entwickeln.

Ausprobieren sollte man das mal, wenn man ein WordPress-Blog hat.