Amazon Echo – Alexa im Apple-Universum

 

Allein dieses Blog ist schon Beweis genug, dass ich an dem Stockholm-Syndrom leide. Okay okay, Psychologie ist eher was für das andere Blog, aber es ist was wahres dran – ich bin schon ein wenig gefangen. Es gibt aber in letzter Zeit etwas, was mich wirklich genervt hat – Siri. Seit dem ich mein iPhone 4s in Besitz nahm, habe ich versucht mit meinem Telefon zu sprechen. Apple waren die ersten, die einen funktionierenden Sprachassistenten eingekauft und in ein Handy gesetzt haben. Danach ging die Entwicklung aber eher langsam voran und ich bin, was das Thema angeht, leicht frustriert. Parallel kommen die anderen Anbieter und bringen Sprachassistenten. Ich erwartete jetzt nicht wirklich, dass Sprachassistenten morgen so funktionieren wie der Computer der Enterprise oder Jarvis in den Ironman-Filmen, aber das ist meine etwas unrealistische Erwartungshaltung für die nächsten Jahre.

Vor einem halben Jahr wollte ich mir deswegen einen Amazon Echo kaufen und hörte parallel davon, dass Apple etwas vergleichbares auf den Markt bringen würde. Ich wollte gern warten, weil die Tatsache, dass Amazon im Prinzip jedes Wort in meinem Haushalt mithören könnte, nicht gefällt. Ich wartete. Der von Apple nun präsentierte HomePod ist allerdings zu teuer und bei Siri gab es gefühlt keine Entwicklung. Nun, ich habe immer noch ein komisches Gefühl bei dem Gedanken das Amazon zuhört, aber mein Zukunftswunsch ist größer. Also, bestellte ich einen Amazon Echo Dot.

Es liegt ein Netzteil und USB-Kabel dabei. Zum einrichten benötigt man ein Smartphone und die Alexa-App mit der man die Einrichtung von Kalendern, der täglichen Nachrichtenzusammenfassung, den sogenannten Skills und weiteren Einstellungen macht.

Wie passt das nun in das Apple-Universum. Also es hilft, wenn man schon viele Dinge aus dem Amazon-Universum nutzt. Ich lese beispielsweise auf dem Kindle. Meine Hörbücher allerdings über Apple, weil Sie mir damals günstiger schienen. Meine Musik höre ich über die Amazon Music App, die zum einen auf meine heruntergeladene  iTunes Musik zugreift und auf den Amazon Prime Music Katalog, der mir für meine Verhältnisse völlig ausreicht.

Was den Sprachassistenten Alexa auszeichnet ist, dass „sie“ wirklich die ganze Zeit mithört und allerdings nur beim Stichwort „Alexa, Echo oder Computer“ anspringt.

Alexa, Was gibts Neues?

führt zu der „Täglichen Zusammenfassung“. Hier kann man das Wetter und auch diverse Nachrichtenkanäle einfliessen lassen zu die Alexa in aller Kürze vorliest.

Der iCloud-Kalender lässt sich einfach anbinden.

Alexa, welche Termine habe ich heute?

Alles andere Apple-bezogene aber nicht. Natürlich kann man bestimmte Dinge umgehen. Die Anbindung vom Alleskönner-Dient „IFTTT“, mit der es theoretisch auch gehen müsste z.B. die IOS-Erinnerungen anzubinden, habe ich noch nicht getestet. Natürlich lässt sich der Echo aber auch als Bluetooth-Lautsprecher anmelden und nutzen.

Alexa hat im Auslieferungszustand gefühlt deutlich mehr Allgemeinwissen als Siri. Durch die Skills kann man aber jederzeit mehr Funktionen dazu bekommen. So habe ich z.B. den Skill „Wiki Deutschland“ aktiviert.

Alexa starte Wiki Deutschland!

Alexa Suche Universum

Führt zu einer Kurzversion des Wikipediaeintrags. Soweit, so cool!

Die alltäglichen Sachen, wie den Timer oder Wecker zu stellen oder sich an etwas erinnern zu lassen funktionieren sehr gut und einfach. Das meiste was ich mit Alexa mache, hat eh keine Überschneidungen mit dem Apple Universum. Der Kalender war mir wichtig. Die meisten anderen Dienste laufen eh über Amazon und so bin ich zunächst recht glücklich.

Das Thema Smarthome ist leider für mich noch nicht gelöst, weil die meisten Systeme entweder auf Apple oder auf andere Systeme setzen. Ziel wäre es für mich Geräte zu haben, die mit Alexa und Siri bzw, Apples HomeKit funktionieren.

 

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